Edelweißchallenge und internationales Treffen
Von Imst bis Kössen
Der Bericht eines Teilnehmers

 

Die Edelweißchallenge, es sollte ja die dritte und letzte sein, war ja schon seit geraumer Zeit ausgebucht, ebenso das darauffolgende internationale Treffen in Kössen. Auch wir, Susi und Markus haben uns für beide Veranstaltungen angemeldet und am Samstag, den 27. Juni ging es dann endlich los. Auch wir gehören doch auch immer wieder zu jenen, die mit dem Wohnmobil anreisen. Nach einer Fahrt inkl. Panne in Oberösterreich, die vom ÖAMTC behoben werden konnte trafen wir am Samstag am späteren Nachmittag bei sommerlichsten Temperaturen in Imst ein. Da der Campingplatz für die Edelweißchallenge für Zelte reserviert war haben wir am zweiten Campingplatz in Imst eingecheckt, der liegt mit dem Motorrad ja nur wenige Minuten entfernt.

Am Sonntag nach einer Wanderung auf die Muttekopfhütte stellten wir uns rechtzeitig am Campingplatz für die Challenge ein, um bei der Startnummernausgabe ein wenig mitzuhelfen. Dank einiger fleißiger Hände konnten wir so ziemlich alle Startnummern in nicht allzu langer Zeit ausgeben.

Am Montag in der Früh ging es dann los. Wie die meisten Teams starteten auch wir zwischen 8 und 9 Uhr in der Früh, womit es bei den ersten Fotopunkten zu einem starken Andrang kam. Mit fortschreitender Tageszeit verlief sich die Menge an Goldwings allerdings, somit konnten wir eine tolle Tour von Imst über das Kühtai ins Inntal, weiter in Richtung Brenner und wieder zurück ins Inntal fahren. Nachmittags führte die Route über den Achensee dann auf deutscher Seite der Isar entlang schlussendlich wieder nach Imst zurück. Eine tolle Tour.

Der zweite Tag, Dienstag, sollte ursprünglich ins Pitztal starten. Durch ein Unwetter war die Straße auf den Gletscherparkplatz allerdings gesperrt, somit entfiel der erste Fotopunkt, und wir führen die Route Richtung Arlberg, hoch auf den Pass nach St. Christoph. Da wir ja jetzt mehr wie genug Zeit hatten machten wir einen Stopp und konnten somit die „Goldwing-Karawane“ vorbeiziehen sehen Es war beeindruckend wie viele Wings aus aller Herren Länder vorüberfuhren. Weiter über den Flexenpass mit Besichtigung der europäischen Wasserscheide passierten wir Zürs und Lech um dann im Lechtal in Richtung Auffahrt zum Hahntennjoch zu gelangen. Das Hahntennjoch war der spektakulärste Teil dieser Runde. Da wir zeitig zurückkamen, beschlossen wir in Imst noch eine Runde Rollercoaster zu fahren

Am dritten und letzten Tag war die Überstellungstour nach Kössen geplant. Da der Wetterbericht starken Regen vorhersagte, starteten wir schon um 7:30 die Tour. Über das Inntal vorbei an Innsbruck ging die Route weiter ins Zillertal, über den Gerlospass an den Krimmler Wasserfällen vorbei nach Mittersill rauf auf den Felbertauern. In Mittersill konnten wir noch eine Pause bei Sonnenschein einlegen, um dann am Felbertauern panikartig unser Regengewand anzuziehen. Es schüttete aus vollen Kübeln. In Kitzbühel angekommen, war es von oben wieder trocken Das blieb bis nach St. Johann so. Die letzten 10 Kilometer gab wieder Regen, aber wir waren um Mittag in Kössen angekommen.

Da wir das Wohnmobil aber in Imst stehen hatten, mussten wir wieder zurück. Zwei Stunden Autobahn im Waschstraßenfeeling, es fehlten nurmehr die rotierenden Bürsten, waren zu bewältigen. Anschließend ging es mit dem Womo bei nachlassendem Regen zurück nach Kössen, wo wir rechtzeitig zum Nachtmahl und zur „Finisher – party“ ankamen.

Donnerstag war beschaulich, die Treffenteilnehmer, die nicht an der Edelweißchallenge teilnahmen, trafen nach und nach am Treffenplatz ein. Die für Abend geplante Lichterparade fiel dem WM Fußballmatch Österreich – Spanien zum Opfer. Aber wann verliert man schon gegen Spanien. Unsere spanischen Freunde am Treffen hatten einen Jubeltag.

Freitag war für die Interessierten ein Würfeltour ausgeschrieben, die regen Anklang fand. Aber auch andere eigene Ausfahrten wurden geplant und durchgeführt. Am Abend gab es die Siegerehrung um denjenigen zu küren, dem das Würfelglück hold war.

Der Samstag war somit der Abschlusstag, gestartet wurde mit „Fitness mit Walter“, wo eine tolle große Gruppe eine Laufrunde mit Präsi Walter absolvierte. Am Nachmittag stand dann noch eine gemeinsame Ausfahrt aller Teilnehmer am Programm. Es wurde eine einstündige Rundfahrt in der Umgebung von Kössen mit über 300 Motorrädern. Den absoluten Abschluss bildete die Abendveranstaltung mit Ehrungen und dann doch sehr emotionalen Abschlussworten und abschließender Livemusik.

Zusammenfassung:
„Wir schließen uns dem internationalen Echo an, es war eine tolle Woche“

Susi und Markus